Fregatten Die Deutsche Marine muss in der Lage sein, auch in weit entfernten Seegebieten über lange Zeiträume Präsenz zu zeigen. Sie muss fähig sein, die Seewege gegen Bedrohungen durch Piraterie und Terrorismus, aber auch gegen Flugzeuge, Uboote und Kriegsschiffe schützen zu können.

Korvetten und Schnellboote Im Hinblick auf das Aufgabenspektrum der Bundeswehr erhielt die Marine fünf Korvetten. Dieser Schiffstyp ermöglicht einen weltweiten Einsatz und ergänzt die vorhandenen Fähigkeiten der Schnellboote und Fregatten. Korvetten sind für die Aufgaben in der Überwasserseekriegführung, insbesondere in Randmeeren und Küstengewässern, optimiert. Heimathafen ist, wie auch für die Schnellboote, Rostock-Warnemünde. Zum 1. Korvettengeschwader gehören fünf Korvetten.

Minenabwehreinheiten Zum Schutz gegen Magnetminen und aufgrund besserer Splitterschutzeigenschaften bestehen die Bootskörper und alle wesentlichen Anlagen aus amagnetischen und schockabsorbierenden Werkstoffen. Alle Anlagen und Geräte sind darüber hinaus schockgelagert. Die Hauptminenabwehrkomponente des Waffensystems stellen die „Seehunde“ dar. Das TROIKA PLUS-System erlaubt es bis zu vier dieser Drohnen einzusetzen.

Uboote Durch ihre verhältnismäßig geringe Größe sind sie besonders wendig. Der konventionelle Antrieb zeichnet sich darüber hinaus durch eine geringe Geräuschentwicklung aus. Zur Zeit setzen die Uboote dabei auf Diesel-Aggregate, zukünftig wird sich die Brennstoffzellen-Technologie durchsetzen.

Luftfahrzeuge Der „Sea King“ MK 41 hat eine Vielfalt von Aufgaben. Die Hauptaufgabe ist jedoch die Suche nach verunglückten Flugzeugen und die Rettung der Besatzungen und Passagiere über Schleswig-Holstein, Nord- und Ostsee. Außerdem unterstützen sie bei der Suche nach Schiffen in Seenot, wenn die zuständigen Stellen die Unterstützung der Marine anfordern. Zusätzlich helfen die Hubschrauber bei der Evakuierung von Personen im Rahmen von teilstreitkraftübergreifenden Einsätzen oder setzen Spezialkräfte der Bundeswehr in Krisenregionen ab.